Werkstatt Frieden und Entwicklung 2021 – eine Fortbildung für Multiplikator*innen

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Werkstatt Frieden und Entwicklung 2021 – eine Fortbildung für Multiplikator*innen

Wie kann ich den Zusammenhang zwischen gewaltvollen Konflikten, Frieden und nachhaltiger Entwicklung in Bildungsarbeit und Unterricht ansprechend vermitteln?
Ein Wochenende für Inhalte, Bildungsmaterialien & Methoden und gemeinsames Ausprobieren.

Für viele Menschen sind Krieg und Gewalt tägliche Realität. Das erschweren nachhaltige Entwicklungsprozesse. Entwicklungsprozesse können wiederum eine Konfliktursache sein (z.B. Kämpfe um Ressourcen wie Wasser).

Zielgruppe

in der Bildungs- und politischen Arbeit tätige Menschen: in der Eine-Welt- oder Friedensarbeit, an Schulen, in Jugendgruppen, Volkshochschulen, Städtepartnerschaften, ehren- oder hauptamtlich.

Idee & Ziel

Sie kennen Ansätze der gewaltfreier Konfliktbearbeitung und deren Bedeutung für nachhaltige Entwicklung. Sie können diese Zusammenhänge ansprechend vermitteln.

Programm

Input Freitag Abend

Frieden, Sicherheit und Nachhaltige Entwicklung durch den Ansatz einer zivilen Sicherheitspolitik
Referentinnen: Mirka Hurter & Theresa Hirn (Sicherheit neu denken, DFG-VK Bildungswerk Hessen)
16:00-18:30
Welche Voraussetzung gibt es für Frieden und Nachhaltige Entwicklung? In diesem Workshop setzen wir uns auf persönlicher, gesellschaftlicher und politischer Ebene damit auseinander, wie ein Paradigmenwechsel von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik gelingen kann.

Halbtägige Methdoden-Workshops Samstag Vormittag + Nachmittag
  1. Umgang mit pauschalisierenden und diskriminierenden Aussagen in Bildungsveranstaltungen – Macker*innen wegmoderieren
    Referent*innenFlorian & Ketie stuhlkreis_revolte)
    09:00-12:00
    Immer wieder kommt es in unseren Bildungsveranstaltungen zu unsensiblen und diskriminierenden Aussagen von Teilnehmenden oder manchmal sogar von Kolleg:innen; seien es Pauschalisierungen, die wir so nicht stehen lassen können oder (unbewusste) Abwertungen von Menschen, die wir so nicht unwidersprochen lassen können oder wollen.
    In diesem Workshop wollen wir Fallbezogen an Strategien zum Umgang damit arbeiten. Bringt also gerne überfordernde Situationen mit, die ihr bereits erlebt habt. Ein besonderer Augenmerk liegt auf den Herausforderungen und Möglichkeiten, die das Arbeiten in online-Seminaren mit sich bringt.
    Der Workshop wird gefördert durch das Bundesprogramm Demokratie Leben
  2. Fotopädagogik 101 – Fotografien in der konfliktsensiblen, politischen Bildungsarbeit
    Referent: Felix Koltermann (freier Fotojournalist und Trainer, Lehre an der Universität Hannover)
    13:00-17:00
    Fotografien werden in der friedens- und entwicklungspolitischen Bildungsarbeit auf vielfältige Art genutzt: mal als Aufhänger für ein Gespräch, mal zur Vermittlung von Informationen. Ausgehend von den Erfahrungen der Teilnehmer*innen gibt dieser Workshop eine systematische Einführung in die Arbeit mit Fotografien in der Bildungsarbeit im Nord-Süd-Kontext und sensibilisiert für eine bewusste, methodengestützte Arbeit anhand konkreter Lernziele.

Teilnahmebeitrag
Regulär: 30€
Reduziert: 10€
Die Teilnahme soll nicht am Teilnahmebeitrag scheitern. Sprich uns an.

Anmeldungen sind auch möglich an: y.alshumali@ibz-bielefeld.de
oder unter +49 (0)176 568 29 362

Datum

Mai 14 - 15 2021
Vorbei!

Uhrzeit

16:00 - 17:00

Veranstaltungsort

Online

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